Re*tide

Re*tide

5mg
€27,50
Angebotspreis  €27,50 Normaler Preis 
Zu Produktinformationen springen
Re*tide

Re*tide

€27,50
Angebotspreis  €27,50 Normaler Preis 
Dosierung

Hinweis:

Nur für Forschungszwecke nicht für die subkutane Injektion vorgesehen 

 

Reta (Entwicklungscode LY3437943) ist ein neuartiger, injizierbarer Peptid-Wirkstoff des Pharmaunternehmens Eli Lilly, der für die Behandlung von Adipositas (starkem Übergewicht) und Typ-2-Diabetes entwickelt wird.

In der Welt der Stoffwechsel- und Peptidforschung gilt es aktuell als die nächste Generation nach Wirkstoffen wie Semaglutid (Wegovy/Ozempic) und Tirzepatid (Mounjaro).

Der molekulare Unterschied: Ein Dreifach-Agonist (Triple Agonist)

Während ältere Generationen nur an ein oder zwei Hormonrezeptoren andocken, greift Retatrutid als sogenanntes Triple-Incretin gleichzeitig an drei verschiedenen Rezeptoren an:

GLP-1-Rezeptor-Agonismus: Verzögert die Magenentleerung und sendet starke Sättigungssignale an das zentrale Nervensystem (Hypothalamus), was den Appetit massiv zügelt.

GIP-Rezeptor-Agonismus: Unterstützt die Insulinsekretion (blutzuckerabhängig), verbessert die Glukosetoleranz und optimiert den Fettstoffwechsel im Fettgewebe. Es mildert zudem oft die gastrointestinalen Nebenwirkungen von reinem GLP-1 ab.

Glucagon-Rezeptor-Agonismus (GCG): Dies ist die entscheidende Neuerung. Durch die Aktivierung des Glucagon-Rezeptors wird der Energieverbrauch (Thermogenese) gesteigert und die Lipolyse (Fettverbrennung) in der Leber und im Gewebe angekurbelt. Der Körper verbrennt im Ruhezustand also aktiv mehr Energie.

 

Was die Daten der klinischen Studien zeigen

In den Phase-2-Studien hat Retatrutid die bisher stärksten Ergebnisse aller bekannten Abnehmmedikamente erzielt.

Gewichtsverlust: Bei der höchsten Dosierung (12 mg wöchentlich) verloren die Teilnehmer nach 48 Wochen im Durchschnitt bis zu 24,2 % ihres Ausgangskörpergewichts. Zum Vergleich: Bei Semaglutid liegt dieser Wert im Schnitt bei etwa 15 %, bei Tirzepatid bei ca. 21 %.

Leberfett: Die Kombination mit dem Glucagon-Rezeptor zeigte eine bemerkenswerte Reduktion des Leberfetts, was den Wirkstoff auch für die Erforschung gegen MASH (metabolisch assoziierte Steatohepatitis / Fettleber) hochinteressant macht.

Kardiovaskuläre Marker: Es wurden deutliche Verbesserungen beim Blutdruck, den Triglyzeriden und dem HbA1c-Wert (Langzeitblutzucker) beobachtet.

 

Nebenwirkungen und Sicherheitsaspekte

Das Nebenwirkungsprofil ähnelt dem anderer Inkrinit-Mimetika und tritt meistens während der Dosis-Titration (der schrittweisen Erhöhung) auf:

Häufig: Gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit, Durchfall, Erbrechen und Verstopfung.

Spezifisch für Retatrutid: Durch den Glucagon-Anteil kann es in den ersten Wochen zu einem vorübergehenden, leichten Anstieg der Ruheherzfrequenz kommen.

 

You may also like